8. Ausgabe:
"Übersäuerung"
Im letzten Rundbrief haben wir über die Wichtigkeit des Säuren- und Basenhaushalts beim Sport gesprochen.
Die Folgen der Übersäuerung sind heute unser Thema - oder: Wieso "sauer nicht lustig macht..."
Sauer macht steif
Bei dauerhafter Übersäuerung lagern sich immer mehr Säuren in den kollagenen Fasern ab. Diese werden dadurch steif und die Gewebe verlieren ihre Elastizität und Flexibilität.
Folge: Beweglichkeit und Belastbarkeit der Gelenke lassen nach, das Entzündungs- und Verletzungsrisiko steigt (z.B. Achillesschmerz, Tennisarm, u.a.).
Sauer macht "Auaaah" bzw. Muskelkater
Bei Muskelkater entstehen feine Risse, sog. Mikroverletzungen. Darin sammelt sich Wasser und die Schwellung und Entzündung führt zu Schmerzen.
Die Mikroverletzungen entstehen durch die Einlagerung von Säuren in die kollagenen Fasern in die Muskulatur. Dies beeinträchtigt deren Stabilität und die Fasern reißen.
Am Anfang stehen also die Säuren als Ursache!
Sauer macht anfällig
Je länger die Säurebelastung anhält, desto anfälliger wird der Körper für Infekte. Denn auch das Immunsystem ist abhängig vom pH-Wert seiner Flüssigkeiten und Sekrete.
Mit steigender Säurebelastung des Darmes nehmen mit den Infekten auch Allergien zu und das Risiko von Pilzerkrankungen steigt.
Sauer macht schwach
Unser Stoffwechsel neutralisiert ein Übermaß an Schadstoffen mit Hilfe von basenbildenden Mineralstoffen. Besonders bei vitalstoffarmer Ernährung muss unser Körper
zur Neutralisierung von Säuren Mineralstoffe aus eigenen Depots heranziehen. Folge ist eine mangelhafte Regenerierung von Haut, Haaren, Zähnen, Zahnfleisch,
Sehnen, Bändern, Knochen und Gelenken aufgrund der Entmineralisierung.
Unser Äußeres zeigt uns die innere Gesundheit...
Sauer macht Glatze
Haarverlust ist ein Mineralstoffverlust, der von schädlichen Säuren und Giften verursacht ist. Der Haarboden ist ein Organ im Säure-Basen-Haushalt!
Bei dauerhafter Übersäuerung holt sich der Organismus zur Neutralisierung die benötigten Mineralstoffe aus dem Haarboden.
Sauer macht dick
Bei der Neutralisierung von Säuren und Giften mit basenbildenden Mineralstoffen entstehen neutrale Salze. Zusammen mit Kochsalz aus dem Essen lagern sich
die nicht ausscheidbaren Salze im Körper ab, gebunden an Wasser und Fett (sog. Schlacken).
Sauer macht Cellulite
Cellulite trotz viel Sport - wie kann das sein?
Bei starker Muskelbeanspruchung entsteht viel Milchsäure (besonders unter sauerstoffarmen Bedingungen).
Zuerst kommt es aufgrund der Übersäuerung zur Entmineralisierung mit entsprechender Bindegewebsschwäche. Im zweiten Schritt lagern sich feste Schlacken
zusammen mit Fett und Wasser in das geschwächte Bindegewebe ein (meist gerade "Bauch, Beine, Po").
Wie schnell sind wir "sauer"?
Säuren führen zu einer permanenten Reizung der Nerven und beeinträchtigen die Reizübertragung (unsere Nerven enden im Bindegewebe).
Unser Nervensystem steht dadurch "unter Strom". Wie wirkt sich das im Alltag und im Umgang miteinander aus?
Wie im Körper so im Geist - oder umgekehrt?
Gudrun & Norman Cloos
Ihr Heilpraktiker-Team
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